Wir haben uns vor ein paar Wochen mit der brillanten und scharfsinnigen Zee FIELD getroffen und unser Gespräch unten geteilt.
Zee, schön, dass du heute bei uns bist. Wie bist du auf die Idee für dein Unternehmen gekommen?
Mein Weg zur Gründung von Profade Apparel war eng mit persönlichen Herausforderungen und dem unermüdlichen Streben nach Innovation verbunden. Es war das Jahr 2009, und ich war gerade von der kulturell pulsierenden Stadt Montreal in die sonnenverwöhnte Landschaft von San Diego gezogen. Dieser Umzug war nicht nur ein Ortswechsel, sondern ein Neuanfang, ein neues Kapitel in meinem Leben.
Einen spannenden Job in San Diego zu finden, erwies sich als größere Herausforderung als erwartet. Ich wollte mich der Anziehungskraft von L.A. nicht hingeben, aber die tickende Uhr und die Leere in meiner Karriere schienen erdrückend.
Während dieser Zeit schwankten meine Gefühle zwischen Unsicherheit und dem Antrieb, einen Weg zu finden, der mit meiner Leidenschaft und Erfahrung im Einklang stand.
In dieser Phase der Selbstreflexion entdeckte ich einen unerforschten Weg in der Modebranche. Der Bereich Produktentwicklung schien eher unbeachtet und voller Möglichkeiten. Mit meiner Erfahrung in der Modebranche und dem Blickwinkel eines Außenstehenden entdeckte ich eine Lücke, die ich zu schließen glaubte. Die Vorstellung, etwas von Grund auf neu zu erschaffen und mir in einer Branche, die ich liebte, eine Nische zu schaffen, begeisterte mich. Es war eine gewaltige Aufgabe, die ich jedoch gerne annahm.
Der Start war nicht gerade glamourös. Die bescheidenen Anfänge meines Unternehmens lassen sich bis zu meinem Auto zurückverfolgen, wo die Geburtswehen meiner Geschäftsidee ihren Anfang nahmen. Nach und nach weitete sich das Geschäft auf einen Tisch in unserer Garage aus. Dies war nicht nur ein Arbeitsplatz, sondern ein Symbol meiner Entschlossenheit. Bis 2010 war das Geschäft so weit gewachsen, dass der Umzug in ein richtiges Büro gerechtfertigt war – ein Zeichen für die greifbaren Fortschritte, die ich gemacht hatte.
2011 trug mein Vorhaben Früchte. Ich hatte mehrere Kunden, und die Idee, einst nur eine Idee im Auto, war Realität. Damals gründete ich Profade Apparel, einen Eigenmarkenhersteller. Zu unseren Kunden zählten vor allem Kaufhäuser und etablierte Marken. Am meisten begeisterte mich jedoch die Möglichkeit, zahlreiche angehende Unternehmer bei der Einführung ihrer Marken zu unterstützen.
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